Weite Täler, schroffe Berge und wildes Wasser: der Lech

Einer der letzten natürlichen Wildflüsse Europas: Der Lech

Vor einigen Wochen machten wir uns Freitag Mittag auf den Weg nach Steeg, einem kleinen Ort oberhalb des Lechtals.

Von hier aus starteten Michael und ich unser Vorhaben den Lech von Steeg nach Weißenbach mit unseren Kajaks zu befahren.

Vorher lasen wir ein paar Berichte im Internet, dass es maximal Wildwasser 3 gibt, aber nur vereinzelt. Wir waren gespannt, die ersten Kilometer ging alles gut, bis es Michael aus dem Kajak drehte, ein fieser großer Stein mitten in der Strömung war der Auslöser. Nun gut weiter ging es flussabwärts. Ich hatte Respekt vor der Fahrt und auch ein wenig Angst, es war das allererste mal für mich auf einem Fluss der kleine Stromschnellen hat. Mich haute es auch noch aus dem Kajak als ich zu eng ein einem großen Stein vorbei wollte.

Ein tolles Erlebnis in einem fast unberührten Gebirgsfluss unterwegs zu sein. So nah bei der Natur, die frische Luft, das kalte Wasser, die strahlende Sonne, gute Freude und das Adrenalin was einem den Atem raubt vor lauter Aufregung, wie die nächsten Stromschnellen wohl sein werden.

Für uns ein super Erlebnis, was unbedingt wiederholt werden muss. In diesem Sinne. Schnappt eure Liebsten geht nach draußen, egal was ihr macht, habt Freude dabei, werdet eins mit der Natur und lasst die Seele baumeln!

Kroatien, Slowenien, Italien, Meer, Sonne, Berge, Action, Trails

Da wir dieses Jahr nicht in Skandinavien unterwegs sind, haben wir uns für den Süden entschieden. Wir haben unseren Roadtrip in Kroatien am Meer fortgesetzt, haben geschnorchelt, sind geschwommen und die Sonne genossen. Dann sind wir nach Slowenien ans Meer gefahren und haben dort eine Nacht oberhalb der Steilküste verbracht. Unsere Fahrt setzten wir Richtung Italien fort, dort waren wir auf einem kleinen urigen Campingplatz auf 1650 Meter. Am vorletzten Tag fuhren wir in Südtirol mit dem Mountainbike auf Hammer Trails von 2150 m abwärts. Zum Ende unseres 4 Länder-Roadtrip gönnten wir uns eine Nacht in einer österreichischen Pension, Frühstück mit Bergblick, Pool und Infrarotsauna brachten den super Ausklang für diese Actionreichen aber trotzdem erholsamen 12 Tage in 4 unterschiedlichen Ländern.

Schnorcheln am Meer in Kroatien

Strujan Slowenien

Elmo Trail Sexten

Nach 12 Tagen im Zelt leben

ein Bett ? ein Zimmer ?

Hofer Stubn Kolsassberg

SüdÖsterreich, Slowenien, Trails, Action und der Triglav Nationalpark

Auf unserer Reise trafen wir uns für 2 Nächte mit sehr guten Freunden am Ossiacher See. Die Frauen entspannten in der Sonne und ich und Daniel angelten fleißig, mit mäßigem Erfolg. Wir verbrachten zwei lustige Tage zusammen und fuhren dann weiter Richtung Slowenien. Ein kurzer halt beim Faaker See brachte azurblaues Wasser und hammer flowige Trails. Am gleichen Tag schlafen wir auf dem Campingplatz Triglav in Trenta. Triglav ist der höchste Berg Sloweniens, der seinem gleichnamigen Nationalpark alle Ehre macht.

Ossiacher See Südösterreich

Flowgärtner Trail ( nähe Faaker See )

Ein Bad in der 8 Grad Celsius kalten und wunderschönen Soca

Der Fluss Soca

Blick auf die Triglav Westwand Wanderung Sattel auf 1620müN

Passstrasse von Österreich nach Trento ins Socatal

Urlaub, die Freude ist groß

Oder sollte ich besser schreiben Outdoor, Sport, Action, Natur und jede Menge Spaß. Am Donnerstag starteten wir unseren fast 2 wöchentlichen Roadtrip durch Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien und die Schweiz . Schroffe Berge, fette Trails, tiefe Täler, smaragdgrüne Seen, jede Menge Natur und fische Luft werden wir vorfinden. Das Urlaubsfieber hat uns schon eingeholt und der erste halt war der Chiemsee.

einen Tag waren wir in Salzburg mit dem Mountainbike unterwegs

Natürlich musste das ein oder andere Wurzelfeld mitgenommen werden

Am Samstag besuchten wir die Almbachklamm im Berchtesgadener Land

und danach entspannten wir in der Watzmanntherme in der Sauna mit Blick auf den Watzmann, einen der höchsten Berge Deutschlands. Heute geht es auf einen Gipfel, zum Königsee und dann weiter gen Süden nach Österreich.

Zelttest Luxe Tempo 2 Personen ultraleicht Trekking Zelt

Heute möchte ich euch das Ultralight 2 Person Backpacking Tent with Footprint von Luxetempo vorstellen

Das in seiner Preisklasse sehr leichte 2 Personen Zelt von luxetempo ist freistehend und besitzt 2 Eingänge. Aufgebaut werden kann es mit dem mitgelieferten Footprint oder in trockenen warmen Nächten auch ohne.
Die Silikon beschichteten Außenwände bestehen aus 20D Nylon, die alle samt verklebt sind. Das Highlight des Zeltes ist, dass das Innenzelt was aus 20D Nylon besteht einzeln aufgebaut werden kann. Dies gewährleistet freie Sicht Richtung Himmel, dadurch kann man in klären Sommernächten super die Sterne beobachten.
Das 7,9 mm dicke Gestänge was aus 7001 er Aluminium gefertigt ist macht einen ausreichend stabilen Eindruck und wird am Innenzelt in Kunststoffösen eingehangen. Hier der link zur Herstellerseite

Technische Daten

2 Personen Zelt

Möglichkeit zum freistehen

Innenzelt einzeln Aufbaubar

20D Nylon

360T Silikone Nahtversiegelung

8000mm Wassersäule

7,9 mm Gestänge aus 7001 Aluminium

210T Polyester Boden der auch weggelassen werden kann

Lieferumfang

Innenzelt

Außenzelt

Footprint (Boden)

Gestänge

Abspannleinen

Heringe

Verpackung

Verarbeitung

Es sind auch während dem mehrmaligen Aufbau keine schlecht verarbeiteten stellen zu erkennen die Nähte sind allesamt verklebt die Kunststoffösen halten auch bei unter null Grad

Aufbau

Es lässt sich sehr leicht aufbauen, die Gestänge werden in einer Ecke in die Metallöse gesteckt dann in die Kunstoffhaken gesteckt und dann in die Öse gegenüber geschoben, das gleiche mit der anderen Seite und schon steht es.

Bilder

Auf Malorca in einer verregneten kalten Nacht

In einer klaren trockenen Nacht in Geddelsbach (Bretzfeld) ohne Außenzelt lassen sich prima die Sterne beobachten
Das Gewicht mit 2,1 kg mit allem drin ist gut für seine Preisklasse

Hier noch die Packmaße übrigens lässt es sich immer super leicht allein in den Sack stecken

Praxistest

In der Praxis habe ich das Zelt nie abgespant und trotzdem hielt es mäßigem Wind und Regen gut stand innen war es auch nicht Nass der Rand des Innenzeltbodens ist auch im Gras hoch genug

Fazit

wer ein gut verarbeitetes 2 Personenzelt, das für seine Preisklasse auch noch relativ leicht und klein verpackt ist sucht, ist mit diesem Modell an der richtigen Adresse

Ich bedanke mich bei luxetempo für die Bereitstellung dieses Zelts für meinen ersten Testbericht.

Der Frühling kommt, geht raus in die Natur und geniest die frische Luft beim Zelten.

Abschlussvideo Polarkreis, Trondheim, Oslo ab nach Hause

In Schweden lies der Winter nicht mehr lange auf sich warten, als ich morgens bei -3 Grad aufwachte und draußen Schnee lag, machte ich mich auf den Weg zurück nach Norwegen. Zu Beginn meiner reise fuhr ich ja über Schweden nach Norwegen da einige Dosen Bier eine Flasche Kräuterschaps und dutzende Flaschen Wein an Bord waren und natürlich der weg zu meinem ersten Ziel über Schweden besser zu errreichen war. In Schweden darf mann so viel mitnehmen wie mann für die Zeit die mann sich im Land aufhält benötigt. In Norwegen ist es so das ab einer bestimmten Menge verzollt werden muss was bei meinem Vorrat für knapp 12 Wochen ganz schön teuer geworden wäre. Nun gut ich fuhr über den Grenzübergang den ich 2 Wochen vorher schon überfuhr, die Ampel war grün doch plötzlich wurde sie rot. Ein Mann winkte mich raus und fragte als aller erstes ob ich im Auto wohne. Ich antwortete mit nein. Während wir uns unterhielten übers Wandern, Fischen, Jagen usw. stierte er ab und zu nach hinten, lies mich dann aber weiter fahren. Phuuuuuu Glück gehabt!
Ich fuhr allmählich wieder Richtung Süden, da ich auch meinen Auto, dessen Getriebe nur noch im 4 Gang relativ leise ist, nicht mehr so viel Kilometer zumuten wollte. Ich angelte hier und da, wanderte ein wenig und saß viel im Bus rum wenn es regnete. Eines Nachmittags auf einer Wanderung stand plötzlich ein Elch vor mir, das erste mal das ich ein Elch in freier Wildbahn sehe beim wandern in den Bergen, ein tolles Erlebniss. Das wilde Nordland machte seinen Namen alle ehre, als ich Sonntag Abend um 19 Uhr über einen total zugeschneiten Bergpass überquerte und alle anderen natürlich Spikes in den Reifen haben, war mir ganz anders. Gott war ich froh unten angekommen zu sein, den es war spiegelglatt. Ich legte mich an einer Rastbucht direkt an der Straße aufs Ohr als andere Deutsche direkt hinter mir hielten dachte ich mir, was wollen die den jetzt hier. Doch als ich sah er holt sein Stativ raus dachte ich raus jetzt und tatsächlich drängten die Nordlichter die Wolken bei Seite und zeigten sich. Sie entstehen übrigens weil das Sonnenlicht in den oberen Schichten unserer Erdatmosphäre auf elektrisch geladene Teilchen treffen, die uns dann als buntes Naturschauspiel am Himmel belohnen.
Ich bin wieder zu Hause. Früher als geplant da mein Auto defekt ist, und auch so war bei mir die Luft raus. Jetzt als ich diese Zeilen schreibe, hat die Fähre in Oslo abgelegt. Dieser Moment war für mich sehr emotional, da mir jetzt so richtig klar wurde das ich keine Sekunde dieser Reise bereue, super viele tolle Menschen kennenlernt habe und sehr viel gesehen und erlebt habe und alles ohne Stress und Zeitdruck. Ich habe auch viel nachgedacht und bin mir jetzt eins ganzes Stück näher als zuvor. Dinge die ich schon wusste, machen jetzt noch mehr Sinn und auch sonst habe ich viel gelernt.
Zeit
Heut zutage hängt alles von Zeit ab, alles muss Schneller gehen, früher passieren oder eher gemacht werden. Wie ich finde ein ziemlich Zeitaufwendiges Thema. Wenn mann länger alleine weiter von zu Hause entfernt ist bekommt man mit der Zeit das Gefühl Zeit zu haben, was ja auch der Fall ist, weil man sich eben die Zeit für sich nimmt.
Ich habe wenig vorher geplant und mir eigendlich nur Zeit genommen, um Zeit zu haben, in dieser Zeit nichts zu tun und nachzudenken. Den wie ich zugeben muss, bin ich jemand der sich nicht in den Gartenstuhl setzt und nichts tut, aber das ist falsch den gerade in der heutigen Zeit sollte mann versuchen sich mehr Zeit zu nehmen. Ich werde oft gefragt ob ich jetzt ruhiger oder schlauer bin. Ehrlich gesagt weis ich es nicht, aber ich weis jetzt das es gut tut nichts zu tun und einfach nur zu denken.
Ich bin einfach überglücklich hier gewesen zu sein, in dem Land meiner Träume was nahezu perfekt zu mir passt. Aber voller Vorfreude Sitze ich jetzt auf dem Bett in der Kabine und freue mich auf die liebsten Menschen in meinem Leben in Deutschland.
Stress
Stress zerstört langfristig das denken an uns selbst unser empfinden zu anderen und zu der waren Realität. Wir sollten weniger Stress haben und machen. Damit wir langfristig und dauerhaft, gesund, lebensfroh und glücklich bleiben.
Ich hatte davon sehr sehr wenig und das tat sehr gut, mann merkt zum Beispiel das mann mit wenig Stress einen viel freieren Kopf hat um Entscheidungen zu treffen und Handlungen auszuführen.
Hier ist Stress nicht so stark ausgeprägt, die Menschen sind gelassener, friedlicher und dadurch im allgemeinen freundlicher.
Freiheit
Frei sein ist schön, doch wer ist das schon. Freie Entscheidungen zu treffen, frei zu handeln oder frei zu wählen was mann morgen macht. Dieses Gefühl dürfen nur wenige Menschen leben, diese haben dann wahrscheinlich mehr Zeit und weniger Stress wie andere.
Alle Gefühle wie Glück, Hoffnung, Sehnsucht, Wehmut, Angst, Freude, Furcht und Einsamkeit bekam ich intensiv zu spüren aber am meisten das Gefühl der Freiheit.
In Skandinavien gibt es viel Natur und weite Flächen, wahrscheinlich fühlen die Menschen hier diese Freiheit besonders beim Sport machen, wandern, fischen, jagen oder einfach nur draußen sein. Diese Dinge werden landesweit sehr groß geschrieben und ernst genommen.
Geld
Jeder hat welches, die einen mehr, die anderen weniger und alle wollen mehr. Geld spielt ebenfalls eine große Rolle in unserem Leben, da mann vieles nur gegen Geld beckommt. Jeder gibt es aus die einen für das die anderen für dies. Manche haben auch Angst es auszugeben.
Ich habe einiges ausgegeben aber steht’s darauf geachtet keine unnützen Dinge zu kaufen oder mitzunehmen. Ich beobachte die Leute auf der Fähre wie sie im Tax Free Shop Süßkram, Alkohol, Zigaretten und Kleidung die eh keiner braucht einkaufen. All diese Sachen sind Dinge die sie haben wollen aber nicht brauchen, aber es macht nun mal Spaß sie zu kaufen und zu konsumieren.
Im Norden verdienen die Menschen einiges mehr wie im Rest Europas. Die Lebensunterhaltungskosten sind aber auch ein bisschen höher, trotzdem denke ich sind die Leute hier mit weit aus weniger zufrieden, das sieht mann, wenn mann kreuz und quer durchs Land reist, viele haben was sie brauchen oder wollen nicht mehr.
Arbeit
Wo steht Arbeit in unserem Leben. Der Platz oder die Aufgabe die die meiste Zeit unseres Lebens in Anspruch nimmt. Arbeit ist dann schön, wenn sie einem Spaß macht und dafür muss es die richtige sein und alle sollten froh, glücklich, zufrieden und gut zu einander sein.
Stellt euch vor ein Mann gründet eine Firma und stellt jedes Jahr 2 Leute mehr ein, weil er mehr Umsatz macht er verdient von Anfang an genug Geld für sich und seine Familie, in den darauffolgenden 3 Jahren erhöht sich sein Umsatz wieder und jedes Jahr zahlt er allen Angestellten gleich viel mehr. Alle sind glücklich. Was will Mann mehr.
Gesundheit
Gesundheit ist wichtiger als alles andere, tut etwas dafür, helfe anderen es zu bleiben oder zu werden. Es nützt dir alles recht wenig, wenn du nicht Gesund bist da auch dies ein sehr sehr großen Teil deiner Gedanken in Anspruch nimmt. Menschen die ein gesundheitliches Problem haben oder denen es schlechter geht als dir selbst solltest du respektieren und akzeptieren. Ich habe einen großen Respekt vor Menschen die sich um die Gesundheit anderer kümmern. Ohne diese würden wir Menschen ganz schon alt aussehen.
Dinge auf die ich ein wenig stolz bin und häufig gemacht habe, (früher sehr selten) und die ich im Alltag anwenden möchte
-in Geschäfte gehen und nichts kaufen, fühlt sich auch an wie shoppen nur spart mann dabei ein Haufen Geld
-Leute ansprechen um etwas zu fragen oder sich zu unterhalten smalltalk halt, das muss mann machen um Hilfe zu bekommen
-fremde Leute anlächeln das macht mann halt wenn mann allein ist, und eh alle recht freundlich sind und es macht richtig Laune
-mehr englisch sprechen, es ist toll dazu zu lernen, ich werd in Deutschland mal paar Leute auf englisch nach dem Weg fragen😆
Schlusswort
Das wichtigste im Leben ist, das mann selbst weis was mann möchte, wo mann hingehört, wer mann ist, was oder wer einem gut tut oder auch nicht und das alles in einem Rahmen in dem mann andere nicht beeinflusst, verändert oder verleitet anders zu sein als sie sind. Doch die oben genannten Dinge wie Geld, Arbeit, Stress, Freiheit, Zeit und noch einige mehr haben einen so großen meist negativen Einfluss auf unsere Gesellschaft und unser Leben das jeder selbst versuchen muss dieser Dinge Herr zu werden. Und das geht nur indem jeder an sich arbeitet und dem nächsten gut tut.
In diesem Sinne behaltet die Nerven, bleibt locker und cool bis zum nächsten Abendteuer. Sollte euch meine Seite gefallen dürft ihr gern auf gefällt mir drücken mir schrieben oder bei Facebook bzw. Instagram vorbeischauen.
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Ich bin glücklich. Ich danke allen die mir ermöglicht haben diese Reise zu machen, mir geholfen haben oder einfach für mich da waren.
Geht öfters nach draußen in die Natur, spürt die Ruhe tankt kraft, seit ihr selbst und sagt Stress den Kampf an.

Schwedisch Lappland und was die Reise so im Kopf macht

Durchs norwegische Hochfjell ab nach Nordschweden. Es ist klasse hier im schwedischen Staatsbezirk Norbotten, die Huskys jaulen, die Schneemobile stehen bereit und die kleinen Eisangelhütten die damit im Winter, sobald der 70km lange See Tornesträsk zu gefroren ist darauf gezogen werden. Mir fällt auf das ich in den letzten Tagen mehr schreibe, das liegt wohl daran das mir viele Dinge bewusst werden und auch das das Wetter hier in schwedisch Lappland nicht so meins ist. Mir ist es garnicht mehr so wichtig einen Berg zu besteigen, einen See zu befahren oder einen Trail herunterzuheizen. Viel wichtiger ist es mir die Zeit zu nutzen um allein zu sein und intensiv drüber nachzudenken was mich die letzten Jahre so verändert hat. Hier das Video dazu.

Ich und wahrscheinlich spreche ich da vielen Menschen aus der Seele, muss mir endlich wieder mehr Zeit nehmen für die Dinge die mir wichtig sind. Das ist einerseits meine Freundin und meine Familie, andererseits meine Freunde, Sport und die Natur. Auch werde ich nicht mehr von da nach da hetzen, weil ich alles unter einen Hut beckommen möchte und das mit sehr wenig Zeit, die einem für die ganzen Dinge bleibt. Es ist also wie ich finde nicht sehr wichtig und von großer Bedeutung wo mann ist um etwas zu tun was einem Freude bereitet, viel mehr das man sich Zeit nimmt für diese Dinge und damit meine ich keinen 3 monatigen Urlaub. 🙂

Ich glaube auch das wir deutschen von den Skandinaviern noch viel lernen können. Die Fragen kann sich jeder selber beantworten. Warum haben hier die Supermärkte jeden Tag offen von 10-20 Uhr einschließlich Sonntag und warum wird hier Sonntag zumindest im ländlichen gearbeitet, wo bei uns schon Donnerstag gedacht wird geil bald Wochenende! Vielleicht weil die Leute hier viel lässiger und einfacher durch den Tag gehen, was nicht heute ist machen wir morgen. Dadurch entsteht nicht das Gefühl; ja 2 Tage frei ich hab ja schon 5 Tage 120% gegeben.

Und geht es denen hier schlechter, nein keines Wegs vernümpftige Schulbildung bis ins kleinste Dorf weit draußen, ist hier genau so Standart wie das allemannsrecht Landesweit, was einem schier grenzenlose Möglichkeiten in der Natur eröffnet. Aber klar, die haben ja auch viel mehr wie mir, nur achten hier mehr Menschen auf sie.

Nun ja genug über Öffnungszeiten und Mentalitäten geplaudert, ich jedenfalls suche seit Jahren nach weniger schönen Wahrheiten über den Norden, werde aber nicht wirklich findig.

Aus meinem kurzen Abstecher nach Schweden sind jetzt fast zwei Wochen geworden, denn es wird hier kälter und das heißt kein Regen, und das ist super.